Pfarrer Braun — Die komplette Serienübersicht

22 Filme mit Ottfried Fischer als ermittelnder Geistlicher (ARD, 2003–2014)

Redaktion paterbrown.com · Zuletzt aktualisiert: 19. Juli 2026

Die Serie im Überblick

„Pfarrer Braun“ ist eine deutsche Krimireihe der ARD, die lose auf G.K. Chestertons Father-Brown-Erzählungen basiert. In 22 Fernsehfilmen, ausgestrahlt zwischen April 2003 und März 2014, ermittelt der bayerische Pfarrer Guido Braun in Mordfällen quer durch die Republik — sehr zum Leidwesen seines Bischofs, der ihn dafür regelmäßig strafversetzt.

Hauptdarsteller Ottfried Fischer verkörperte die Titelfigur als schlagfertigen, bibelfesten Geistlichen mit einem untrüglichen Gespür für menschliche Abgründe. Die Titelmusik von Martin Böttcher greift Motive seiner eigenen Filmmusik aus den Heinz-Rühmann-Filmen „Das schwarze Schaf“ (1960) und „Er kann's nicht lassen“ (1962) auf — und schlägt damit eine musikalische Brücke zwischen den verschiedenen Generationen der Pater-Brown-Verfilmungen.

Die Erstausstrahlungen erreichten bis zu acht Millionen Zuschauer und machten „Pfarrer Braun“ zu einer der erfolgreichsten ARD-Filmreihen der 2000er Jahre. Diese Seite dokumentiert die Serie vollständig — inklusive eines Porträts des Hauptdarstellers Ottfried Fischer weiter unten.


Die Figuren der Serie

Pfarrer Guido Braun (Ottfried Fischer)

Oberbayerischer katholischer Pfarrer mit einem Hang zum Kriminalisieren, den seine Vorgesetzten für höchst ungeistlich halten. Braun wird im Lauf der Serie regelmäßig von seinem Bischof strafversetzt — von der Nordseeküste über den Harz und Sachsen bis nach Oberbayern. In den Medien der Serienhandlung trägt er den Spitznamen „Tabernakel-Columbo“. Bibelfest und schlagfertig, löst er Fälle durch Menschenkenntnis und Hartnäckigkeit. In der letzten Folge stirbt er während eines Gottesdienstes in Rom.

Bischof Sebastian Hemmelrath (Hans-Michael Rehberg, 1938–2017)

Brauns gottesfürchtiger, aber eigeninteressierter Vorgesetzter, der dessen Ermittlungen regelmäßig verbietet — erfolglos. Hemmelrath wettet gern mit Braun um Bibelstellen und verliert dabei meistens. Sein Lebenstraum, nach Rom berufen zu werden, erfüllt sich in der Schlussfolge: Er wird zum Kardinal ernannt.

Margot Roßhauptner (Hansi Jochmann) — Episoden 1–20

Brauns Berliner Haushälterin, im oberbayerischen Dialekt der Serie liebevoll „die Roßhauptnerin“ genannt. Kommentiert keck die Ermittlungen ihres Dienstherrn, unterstützt ihn aber bei Bedarf tatkräftig. Berüchtigt für ihren waghalsigen Fahrstil. Ab Episode 21 wird sie durch Haushälterin Inge Haller (Gundi Ellert) ersetzt.

Armin Knopp (Antonio Wannek)

Brauns Messner, der in der ersten Folge aus dem Gefängnis befreit wird. Seine dort erworbenen Fähigkeiten — Schlösser öffnen, Gebärdensprache — erweisen sich bei den Ermittlungen als nützlich. Knopp verliebt sich in fast jeder Folge neu, doch die Strafversetzungen machen jede Romanze zunichte.

Hauptkommissar Albin Geiger (Peter Heinrich Brix)

Eher tollpatschiger Polizist, der ebenfalls häufig versetzt wird und ab der dritten Folge ein Zweckbündnis mit Braun eingeht. In Folge 13 wird er zum Landeskriminalamt befördert.

Monsignore Anselm Mühlich (Gilbert von Sohlern)

Adlatus des Bischofs und Brauns beständiger Gegenspieler innerhalb der Kirchenhierarchie. Intrigant und ehrgeizig, zieht er am Ende aber stets den Kürzeren. Verrät dem Bischof bei Bibelwetten die richtigen Stellen.


Episodenguide — Alle 22 Filme

Die ARD strahlte „Pfarrer Braun“ in der Regel als Doppelfolgen im Frühjahr aus; Programmführer und Mediatheken sortieren die 22 Filme deshalb häufig in elf Staffeln zu je zwei Episoden. Die folgende Tabelle listet alle Filme in der Reihenfolge ihrer Erstausstrahlung — zugleich die empfohlene Sehreihenfolge.

Nr.TitelErstausstrahlungRegieDrehbuch
1Der siebte Tempel17.04.2003Martin GiesWolfgang Limmer
2Das Skelett in den Dünen25.04.2003Martin GiesWolfgang Limmer
3Ein verhexter Fall15.04.2004Dirk RegelWolfgang Limmer
4Der Fluch der Pröpstin22.04.2004Dirk RegelWolfgang Limmer
5Bruder Mord31.03.2005Dirk RegelJörg Brückner
6Adel vernichtet14.04.2005Dirk RegelJörg Brückner
7Der unsichtbare Beweis14.09.2006Ulrich StarkArndt Stüwe
8Drei Särge und ein Baby21.09.2006Wolfgang F. HenschelCornelia Willinger, Stephan Reichenberger
9Kein Sterbenswörtchen28.09.2006Wolfgang F. HenschelJörg Brückner
10Ein Zeichen Gottes29.03.2007Wolfgang F. HenschelArndt Stüwe
11Das Erbe von Junkersdorf05.04.2007Wolfgang F. HenschelCornelia Willinger, Stephan Reichenberger
12Braun unter Verdacht12.04.2007Axel de RocheArndt Stüwe
13Die Gärten des Rabbiners03.04.2008Wolfgang F. HenschelHartmut Block
14Heiliger Birnbaum10.04.2008Wolfgang F. HenschelCornelia Willinger, Stephan Reichenberger
15Im Namen von Rose09.04.2009Wolfgang F. HenschelCornelia Willinger, Stephan Reichenberger
16Glück auf! Der Mörder kommt!16.04.2009Wolfgang F. HenschelCornelia Willinger, Stephan Reichenberger
17Schwein gehabt!01.04.2010Wolfgang F. HenschelRalf Kinder
18Kur mit Schatten08.04.2010Wolfgang F. HenschelCornelia Willinger, Stephan Reichenberger
19Grimms Mördchen21.10.2010Wolfgang F. HenschelCornelia Willinger, Stephan Reichenberger
20Altes Geld, junges Blut17.02.2011Wolfgang F. HenschelCornelia Willinger
21Ausgegeigt!10.05.2012Jürgen BretzingerCornelia Willinger
22Brauns Heimkehr20.03.2014Wolfgang F. HenschelWolfgang Limmer

Stamm-Besetzung: Ottfried Fischer (Pfarrer Braun, 22 Folgen), Peter Heinrich Brix (Kommissar Geiger, 22), Hans-Michael Rehberg (Bischof Hemmelrath, 22), Gilbert von Sohlern (Monsignore Mühlich, 22), Antonio Wannek (Armin Knopp, 21), Hansi Jochmann (Margot Roßhauptner, 20), Gundi Ellert (Inge Haller, 2).


Schauplätze und Drehorte

Ein besonderes Merkmal der Serie: Durch die Strafversetzungen Brauns wechseln die Schauplätze ständig. Jede Doppelfolge spielt in einer anderen Region Deutschlands — gedreht wurde an authentischen Orten.

FolgenFiktiver OrtReale Drehorte
1–2Nordseeinsel NordersandGreetsiel, Pilsum (Nordseeküste)
3–4Bangerode im HarzQuedlinburg, Thale, Hexentanzplatz
5–6Rheinisches Kloster / HelsingweilerKloster Eberbach, Eltville (Rheingau)
7–9Pfaffenberg in SachsenSächsische Schweiz, Elbsandsteingebirge, Meißen
10–12Fränkisches Weinland / JunkersdorfBamberg, Schloss Mainberg
13–14Ribbeck im HavellandRibbeck, Brandenburg
15–16St. Florian (Saarland)Saarburg, Rheinland-Pfalz
17–18UsedomUsedom
19Kassel-RegionKassel, Nordhessen
20–22Nußdorf / Heimatort in OberbayernMurnau, Garmisch-Partenkirchen, Oberbayern
Hafen von Greetsiel in Ostfriesland — Drehort der ersten Pfarrer-Braun-FolgenBasteibrücke in der Sächsischen Schweiz — Drehortregion der Sachsen-FolgenKloster Eberbach im Rheingau — Drehort der Kloster-Folgen von Pfarrer BraunAltes Rathaus in Bamberg — Drehortregion der fränkischen Pfarrer-Braun-Folgen
Original-Schauplätze (Auswahl): Greetsiel, Basteibrücke (Sächsische Schweiz), Kloster Eberbach und Bamberg. Bildnachweise am Seitenende.

Trivia und Hintergründe

Die Pater-Brown-Verbindung

Die Serie basiert lose auf G.K. Chestertons Father-Brown-Erzählungen. Die musikalische Verbindung ist dabei besonders reizvoll: Die Titelmusik von Martin Böttcher zitiert seine eigene Filmmusik aus den Heinz-Rühmann-Verfilmungen „Das schwarze Schaf" (1960) und „Er kann's nicht lassen“ (1962). Die Original-Melodie ist als Klingelton von Brauns Handy zu hören.

„Sir Quickly“

In Folge 8 („Drei Särge und ein Baby“) erzählt Braun, er habe im Priesterseminar eine NSU Quickly gefahren und sei „Sir Quickly“ genannt worden — eine augenzwinkernde Anspielung auf Fischers legendäre Kultrolle in „Irgendwie und Sowieso“ (1986).

Der-Bulle-von-Tölz-Querverweise

In Folge 11 bemerkt Braun, ein Gemälde des Hl. Benno von Meißen passe körperlich nicht zu einem Benno — eine Anspielung auf Fischers Rolle als Benno Berghammer im „Bullen von Tölz“. In Folge 3 spielte Michael Lerchenberg einen Richter; im „Bullen von Tölz“ war Lerchenberg der Geistliche und Fischer der Ermittler. In der letzten Folge kehrt sich dieses Muster erneut um.

Der Burundi-Gag

In Folge 21 droht Monsignore Mühlich Braun mit einer Versetzung nach Burundi. Im Heinz-Rühmann-Film „Er kann's nicht lassen“ (1962) wird Pater Brown nach „Urundi“ strafversetzt — einer alten Bezeichnung für Burundi. Die Autoren zitierten damit bewusst die Vorlage.

Ein realer Fall als Vorlage

In Folge 20 („Altes Geld, junges Blut“) foltern drei Rentner ihren Finanzberater wegen Verlusten in der Finanzkrise. Ein nahezu identischer Fall ereignete sich 2009 tatsächlich am Chiemsee.

Udo-Jürgens-Anspielung

In Folge 19 („Grimms Mördchen“) heißt ein Haschdealer und ehemaliger Zwergendarsteller „Udo Bockelmann“ — Udo Jürgens' bürgerlicher Name war Udo Jürgen Bockelmann.

Anrede-Gag: Exzellenz oder Eminenz?

Bischof Hemmelrath wird in der Serie mal als „Exzellenz“, mal als „Eminenz“ angeredet — wobei „Eminenz“ kirchenprotokollgemäß nur Kardinälen zusteht. In Folge 21 weist Monsignore Mühlich ausdrücklich auf diesen Fehler hin. Als Hemmelrath in der letzten Folge tatsächlich zum Kardinal ernannt wird, besteht er sofort auf der nun korrekten „Eminenz“.

Musikalischer Wechsel

In Folge 21 („Ausgegeigt!“) stammt die Szenenmusik erstmals nicht von Martin Böttcher, sondern von Klaus Doldinger, bekannt für die Titelmusik des Tatort und den Soundtrack zu „Die unendliche Geschichte“. Für die Schlussfolge „Brauns Heimkehr“ kehrte Böttcher zurück.


Ottfried Fischer — der Hauptdarsteller

Ottfried Fischer, Darsteller des Pfarrer Guido Braun
Ottfried Fischer (gemeinfrei)

Ottfried Fischer (* 7. November 1953 in Ornatsöd bei Untergriesbach) prägte die Titelrolle über elf Jahre. Bekannt wurde der bayerische Kabarettist und Schauspieler zuvor als Kommissar Benno Berghammer in „Der Bulle von Tölz“ (1996–2009), als Moderator von „Ottis Schlachthof“ (1995–2012) und mit seinem Durchbruch als „Sir Quickly“ in „Irgendwie und Sowieso“ (1986).

Für den Pfarrer Braun gab Fischer der Figur seine unverwechselbare Mischung aus Bauernschläue und Herzlichkeit; die Erstausstrahlungen erreichten bis zu acht Millionen Zuschauer. 2008 machte er seine Parkinson-Erkrankung öffentlich; 2013 gab die Produktion bekannt, dass die fortschreitende Erkrankung das Ende der Reihe erforderlich mache. Die letzte Folge „Brauns Heimkehr“ lief am 20. März 2014. Fischer ist seit 2020 mit Simone Brandlmeier verheiratet und lebt in Gauting bei München.

Wichtige Rollen im Überblick

JahrTitelRolle
1986Irgendwie und SowiesoSir Quickly · BR-Serie (Durchbruch)
1987Zärtliche ChaotenKino
1991Go Trabi GoKino
1991SuperstauKino
1995–2012Ottis SchlachthofModerator · BR-Kabarett (173 Folgen)
1996–2009Der Bulle von TölzKommissar Benno Berghammer · Sat.1 (69 Folgen)
2000–2005Der PfundskerlGottfried Engel · Sat.1 (10 Folgen)
2003–2014Pfarrer BraunPfarrer Guido Braun · ARD (22 Filme)

Die Figur des ermittelnden Priesters, die Fischer im Fernsehen verkörperte, steht heute wieder auf der Bühne: als Pater Brown Live-Hörspiel nach den Originalerzählungen von G.K. Chesterton.


Von Pater Brown zu Pfarrer Braun

Die Figur des ermittelnden Geistlichen hat eine über hundertjährige Geschichte. Pfarrer Braun steht in einer Tradition, die von der Literatur über den Film bis zur Bühne reicht:

  1. G.K. Chesterton: Die Father-Brown-Erzählungen (1911–1935) — 49 Kurzgeschichten um einen unscheinbaren katholischen Priester, der Verbrechen durch Einfühlungsvermögen löst. Mehr zu Chesterton.
  2. Heinz Rühmann: „Das schwarze Schaf“ (1960) und „Er kann's nicht lassen“ (1962) — Die ersten deutschen Verfilmungen, mit Filmmusik von Martin Böttcher, die zum akustischen Markenzeichen der Pater-Brown-Tradition wurde. Mehr zu Heinz Rühmann.
  3. Josef Meinrad: TV-Serie „Pater Brown“ (1966–1972) — 39 Folgen der österreichischen Produktion im ARD-Vorabendprogramm. Mehr zur Meinrad-Serie.
  4. Ottfried Fischer: „Pfarrer Braun“ (2003–2014, ARD) — 22 Filme, die Chestertons Grundidee ins moderne Bayern verpflanzen. Mehr zu Ottfried Fischer.
  5. Alle Darsteller im Überblick — von Alec Guinness über Mark Williams bis zur Live-Bühne. Zur Darsteller-Übersicht.

Produktionsdaten

Produktion: ARD Degeto / Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft mbH

Ausstrahlung: Das Erste (ARD), April 2003 – März 2014

Wiederholungen und Mediathek: Die Dritten Programme der ARD wiederholen die Reihe regelmäßig, traditionell rund um Ostern und die Feiertage. Nach einer TV-Ausstrahlung sind die jeweiligen Folgen zeitweise in der ARD Mediathek verfügbar; dauerhaft ist die Reihe auf DVD erhältlich.

Musik: Martin Böttcher (Folgen 1–20, 22), Klaus Doldinger (Folge 21)

Kamera (wechselnd): Randolf Scherraus, Peter Ziesche, Thomas Etzold, Thomas Meyer, Gerhard Schirlo, Johannes Kirchlechner, Theo Müller, Dragan Rogulj, Stefan Spreer


Quellen und Hinweise

Diese Seite ist eine redaktionelle Zusammenstellung von paterbrown.com und dient der Dokumentation der ARD-Krimireihe „Pfarrer Braun“ (2003–2014). Alle Inhalte sind eigenständig recherchiert und formuliert. Episodendaten basieren auf öffentlich zugänglichen Sendeinformationen. paterbrown.com steht in keiner Verbindung zur ARD, ARD Degeto oder der Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft mbH.

Bildnachweise: Greetsiel © Matthias Süßen / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0; Basteibrücke © Jens Strauß / Wikimedia Commons / CC BY 3.0; Kloster Eberbach © Andreas Praefcke / Wikimedia Commons / CC BY 4.0; Bamberg © MaxEmanuel / Wikimedia Commons / CC0. Porträt Ottfried Fischer: gemeinfrei.

Siehe auch: alle Hintergründe | Ottfried Fischer | G.K. Chesterton | Father Brown in der Literatur | Alle Pater-Brown-Darsteller


Häufige Fragen

Wie viele Pfarrer-Braun-Filme gibt es?

Die ARD produzierte zwischen 2003 und 2014 insgesamt 22 Fernsehfilme mit Ottfried Fischer in der Titelrolle.

Wer spielte Pfarrer Braun?

Ottfried Fischer verkörperte den bayerischen Pfarrer Guido Braun in allen 22 Filmen. An seiner Seite spielten unter anderem Hans-Michael Rehberg als Bischof Hemmelrath, Gilbert von Sohlern als Monsignore Mühlich und Antonio Wannek als Armin Knopp.

In welcher Reihenfolge sollte man Pfarrer Braun schauen?

Die Filme können in der Reihenfolge der Erstausstrahlung geschaut werden. Der erste Film „Der siebte Tempel“ lief im April 2003, der letzte „Brauns Heimkehr“ im März 2014.

Wo kann man Pfarrer Braun heute sehen?

Die ARD und ihre Dritten Programme wiederholen die 22 Filme regelmäßig, häufig rund um Ostern und die Feiertage. Nach einer TV-Ausstrahlung sind einzelne Folgen zeitweise in der ARD Mediathek abrufbar; zudem ist die Reihe vollständig auf DVD erschienen.

Welche Pfarrer-Braun-Darsteller sind verstorben?

Hans-Michael Rehberg (1938–2017), der Darsteller des Bischofs Hemmelrath, starb im November 2017. Auch Komponist Martin Böttcher (1927–2019), dessen Titelmusik die Reihe ebenso prägte wie zuvor die Heinz-Rühmann-Filme, ist verstorben.

Basiert Pfarrer Braun auf Pater Brown?

Die ARD-Reihe ist lose inspiriert von den Father-Brown-Erzählungen des britischen Autors G.K. Chesterton. Während Chestertons Original ein englischer katholischer Priester ist, spielt die deutsche Adaption in Bayern.

Warum endete die Serie Pfarrer Braun?

2008 machte Ottfried Fischer seine Parkinson-Erkrankung öffentlich. 2013 teilte die Produktion mit, dass die fortschreitende Erkrankung das Ende der Reihe erforderlich mache. Die letzte Folge „Brauns Heimkehr“ lief am 20. März 2014.

In welchen anderen Rollen ist Ottfried Fischer bekannt?

Neben Pfarrer Braun wurde Ottfried Fischer vor allem als Kommissar Benno Berghammer in „Der Bulle von Tölz“ (1996–2009), als Moderator von „Ottis Schlachthof“ (1995–2012) und mit seinem Durchbruch als „Sir Quickly“ in „Irgendwie und Sowieso“ (1986) bekannt.